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Virtuelle Ausstellung M.A. | B.A. Architektur Jade Hochschule Oldenburg

Die Betreuung der Arbeiten erfolgte im Rahmen der
Bachelor - und Masterprüfung durch
Jade Hochschule Oldenburg | Fachbereich Architektur

Masterarbeiten WS 20/21

Virtuelle Ausstellung der Masterarbeiten Architektur WS 20/21

Zur Ausstellung

Knabenchorheim Hannover

Prof. Dipl.-Ing. Jens Peter Thiessen / Prof. Dr.-Ing. Volker Droste

Entwerfen Sie ein neues Heim für den Knabenchor Hannover auf einem Grundstück des Stephansitftes in Hannover an der Kirchröder Strasse.

Erläuterung:
Der Knabenchor Hannover e.V. ist eine renommierte Einrichtung zur Pflege der gesungenen Musik. Gegründet 1950 aber als Nachfolger der frühmittelalterlichen Singschule an der Marktkirche Hannover singen dort ca. 280 Jungen in verschiedenen Altersstufen. Das derzeitigen Chorheim in einer Schule wird in Kürze abgerissen und der Mietvertrag mit dem Chor wird nicht verlängert. Insofern besteht sehr konkret der Bedarf nach einem neuen Heim für den Chor und alle Mitarbeitenden.

Grundstück:
Das ca. 3600 qm große fast quadratische Grundstück an der Kirchröder Strasse wird idealerweise vom Stephanstift zur Verfügung gestellt. Laut B-Plan ist es ausschließlich für Kulturzwecke zu nutzen. Es ist weitegehend eben und wird derzeit als Parkplatz und als Bolzplatz genutzt. Die Bäume sind bis auf die an der Kirchröder Strasse nicht erhaltenswert.

Raumprogramm:
Mit einer geschätzten BGF von 1500 qm fügt sich das Gebäude in die Umgebung ein, wenn es zweigeschossig geplant wird. Es sind vorzusehen 1083 qm HNF (Probenräume, Büro- und Infrastrukturflächen, Freizeit- und Außenbereiche, Dachterrassen). Das detaillierte Raumprogramm liegt separat vor. Es ist gezielt etwas großzügiger ausgelegt, als vom Chor vorgedacht.

Besonderheiten:
Die Nutzung des Gebäudes ist zwangsläufig eher mittags bis abends, da die meisten Sänger vormittags zur Schule gehen. Die Büros werden ganztägig benötigt. Die Außenraumnutzung kann zusammen mit der benachbarten Schule als hybride Lösung konzipiert werden.

Ausstattung:
Für ein optimales (Proben-) Umfeld ist ein HEIM – nicht nur ein Haus zu entwerfen. Neben den akustischen Ansprüchen sind energetische besonders zu berücksichtigen. Die Architektur muss Identität stiften und sich trotzdem in die Nachbarschaft einfügen. Sie muss den Kindern Raum für Entfaltung geben, den Bewegungsdrang berücksichtigen und die gleichzeitige Nutzung von verschiedenen Tätigkeiten ermöglichen – vom Singen, Üben, Essen, Hausaufgaben bis hin zum geselligen Zusammensein.

Smart City

Prof. Dr.-Ing. Clemens Schramm / Prof. Dr.-Ing. Gregor Grunwald

PLANUNGSAUFGABE
Das neu zu entwerfende Wohngebäude soll die Aspekte Smart Home und Mobilität in besonderem Maße berücksichtigen. Auswirkungen auf die Gestaltung und Funktionalität sowie die Gebäudekonzeption (z.B. Flächenaufteilung) sollen planerisch untersucht und dargestellt werden. Die technischen Aspekte des Smart Home sollen mit allen (sinnvollen) Möglichkeiten in den Entwurf einfließen. Den Bewohnern soll maximaler Komfort und Sicherheit gewährleistet werden. Zugleich soll sichergestellt sein, dass schnelle Mobilität in jeder Form erreicht werden kann bzw. alle Abfahrt-/flug- und Rückkehroptionen im Entwurf berücksichtigt werden. Dies kann beispielsweise bedeuten, dass Autos autonom in die Tiefgarage ein- und ausfahren bzw. Drohnen etagenweise oder vom Dach starten und landen können. Die Möglichkeit eines Home-Office-Platzes soll zugleich in jeder Wohnung vorgesehen werden.
Es kommt bei dem Entwurf weniger auf die konstruktive Durcharbeitung an, sondern auf ein spannendes Konzept für das Gebäude und die Integration der verschiedenen Funktionen. Die technische Gebäudeplanung selbst ist nicht Bestandteil der Aufgabe, soll aber in der Architekturplanung berücksichtigt werden.

RAUMPROGRAMM
Der Investor hat als Zielgruppe für das Mehrfamilienhaus eine hoch mobile Mieterschaft im Auge. Es soll einen Mix aus kleinen, mittleren und größeren Wohnungen geben. Zur Vermeidung von Extra-Kosten soll die Bebauung als Geschosswohnungsbau, jedoch nicht als Hochhaus erfolgen. Folgendes Raumprogramm ist seitens des Bauherrn angedacht:
• 20 Einzimmerwohnungen à ca. 40 qm WFL
• 18 Zweizimmerwohnungen à ca 60 qm WFL
• 16 Dreizimmerwohnungen à ca 80 qm WFL
• 12 Vierzimmerwohnungen à ca 100 qm WFL
• alle Wohnungen mit Terrasse/Balkon/Loggia und Möglichkeit für Home-Office
• Eingänge / Foyer, Flure und Treppen, Aufzüge nach Erfordernis
• Nahversorgung und Cafe (und ggf. weitere Aufenthaltsräume) falls möglich
• Für das Haus notwendige Technikräume
• Tiefgarage zur Aufnahme von PKW und Zwei-/Fahrrädern
• Weitere Abstellmöglichkeiten nach Bedarf auf dem Grundstück / im Gebäude
• Kellerräume für alle Wohnungen.
Die Größe des Gebäudes ist abhängig von der maximalen Bebaubarkeit und der Entwurfslösung und soll zusammen mit der Materialwahl zu einer stimmigen Architektur führen, die sich einerseits in das urbane Gesamtbild einfügt und andererseits das Wohnen und partielle Arbeiten im Home-Office mit ständigem Kommen und Gehen zu einem Erlebnis werden lässt.

Aquarium Zoo Köln

Prof. Dr.-Ing. Frank Schmitt / Prof. Dipl.-Ing. Julia Bargholz

Aufgabe:
1. Konzept für Erweiterung des Zoos mit Haupteingang und Aquarium
Entwickeln Sie ein Konzept zur Erweiterung des Zoos mit den Schwerpunkten einer neuen Haupteingangssituation und eines Aquarium-Neubaus unter besonderer Berücksichtigung des städtebaulichen Kontextes. Der Masterplan des Zoos ist hierbei nur hinsichtlich der geplanten Themenschwerpunkte „Arktis“ als Naturraum sowie „Klima“ allgemein („KlimArktis“) für den Erweiterungsbereich mit einzubeziehen.

2. Gebäudeentwurf Aquarium
Entwickeln Sie Konzept und Entwurf für den Neubau des Aquariums; analog zur aktuellen Anlage umfasst dies ebenfalls ein Terrarium sowie ein Insektarium. Das Raumprogramm soll gegenüber dem Bestand etwas erweitert werden.
Im Vordergrund steht bei dem Neubau zum einen die Chance, die Ausstellung nach aktuellem Wissensstand völlig neu gestalten zu können:

• Unter zoologischen Aspekten: Größere Variation der Beckengröße, um spezifischere Habitate/Bedingungen herstellen zu können
• Technisch/gestalterisch: Neue Materialien ermöglichen längst größere Fensterflächen aber auch vielfältigere Formen (z.B. Tunnel, Halbkugeln etc.)
• Zunehmende Nutzungsmischung: Ausstellung als Background für Events.
Zum anderen bietet das Gebäudevolumen besonderes Potential hinsichtlich der räumlichen Gliederung und Gestaltung der Zooerweiterung bzw. der städtebaulichen Neuordnung des neuen Haupteingangs.
Zu würdigen ist nicht zuletzt das Spannungsfeld zwischen Unterhaltung, Bildungsauftrag, wissenschaftlichen Zwecken, artgerechter Haltung und ökonomischen Zwängen, in dem sich Zoologische Gärten bewegen.

Bachelorarbeiten WS 2021

Virtuelle Ausstellung der Bachelorarbeiten Architektur WS 2021

Zur Ausstellung

Volksbank Emstal in Lathen

Prof. Dipl.-Ing. Jürgen Arendt / Prof. Dr.-Ing. Lutz Beckmann

Die Volksbank Emstal beabsichtigt auf dem jetzigen Grundstück ihrer Hauptverwaltung in Lathen einen Neubau zu errichten. Die bestehenden Gebäude, An-und Umbauten der letzten 50 Jahre, erfüllen nicht mehr die Anforderungen an ein Bankgebäude des 21. Jahrhunderts sowohl aus funktionaler, städtebaulicher als auch aus konstruktiver Sicht.
Der Entwurf soll dem besonderen Ort in Form, Funktion, Konstruktion und Materialität Rechnung tragen. Städtebaulich soll darüber nachgedacht werden, wie das Grundstück mit zusätzlichen Nutzungen bebaut werden kann.

Neubau Feuerwehrhaus Bad Bramstedt

Prof. Anja Willmann MSc DipArch / Prof. Dipl.-Ing. M.Sc. Volker Katthagen

Die Stadt Bad Bramstedt beabsichtigt für ihre freiwillige Feuerwehr (Hauptamtliche Wachabteilung und Löschgruppe) den Neubau eines Feuerwehrhauses.

Das derzeit in Nutzung stehende Feuerwehrhaus befindet sich in der Glückstädter Straße 11, zentral im Herzen von Bad Bramstedt. Der gegenwärtige Standort bietet jedoch keine weiteren Ausbau- und Entwicklungsreserven und wird damit den zukünftigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Aus diesen Gründen soll an dem neuen Standort Hamburger Straße ein funktionales, modernes und zukunftsfähiges Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr Bad Bramstedt errichtet werden.

Der Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad Bramstedt ist auf die ca. 15000 Einwohner abgestimmt und wie folgt aufgestellt: Zwei Einsatzleitwagen (ELW1), ein Kommandowagen (Kdow), ein Mannschaftstransportwagen (MTW), ein Löschgruppenfahrzeug (lF 20), ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HlF 20), ein Tanklöschfahrzeug (TLF), ein Rüstwagen (RW), eine Drehleiter (DlK), ein Gerätewagen (Nachschub GWN), ein Krad, einen Werbebus und zwei Anhänger. Im Jahre 2022 kommt ein Löschgruppenfahrzeug (lF 10) dazu. Insgesamt sind 16 Stellplätze, 1 Werkstatthalle und eine Waschhalle zu planen. Somit sind es ca. 3500 Geräteprüfungen unterschiedlichster Art, die jährlich von den Gerätewarten durchgeführt oder koordiniert werden. An ca. 60 Abenden werden die Gerätschaften der FW beübt und Ausbildungen betrieben. Zu diesem Zeitpunkt halten sich dann bis zu 50 Personen auf dem Feuerwehrgelände auf. Bei größeren Einsätzen, bei Fortbildungen oder Veranstaltungen geselliger Art sind 150 Personen keine Besonderheit. Neben den Fahrzeugständen sind ebenfalls Lagerräume, Werkstätten, Sanitär- und Umkleideräume, Funktionsräume und ein Versammlungsraum zu planen. Ein Übungshof sowie eine Gemeinschaftsfläche im Außenbereich komplettieren das Raumprogramm. Insgesamt umfasst das Raumprogramm eine BGF von 3´143 m2.

Das Baugrundstück für den Neubau des Feuerwehrhauses Bad Bramstedt befindet sich im südlichen Stadtgebiet, eingebettet in ein größeres Wohngebiet und ist noch bebaut. Die Umgebung ist durch Einfamilien- und Doppelhäuser geprägt. Westlich begrenzt die Bundesstraße 4, die Hamburger Straße das Wettbewerbsgrundstück. An der südöstlichen Grundstücksecke besteht eine schmale Anbindung an den Ochsenweg. Östlich des Ochsenweg grenzt die Niederung der Hudau an. Südlich in rund 150 m Entfernung befindet sich ein Nahversorgungsstandort mit mehreren Nahversorgungsbetrieben.

Von den Wettbewerbslösungen werden zukunftsweisende Entwurfskonzepte erwartet, die mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Gebrauchstauglichkeit und Architekturqualität erzielen.

Urheber Foto rechts: Martin Brunner und FFW Ehinge

Ort des Abschieds

Aussegnungshalle- und Friedhofsgestaltung in Moment

Prof. Dipl.-Ing. Peter W. Beckenhaub / Prof. Dipl.-Ing. Peter Fank

Aufgabe:
Entwickeln Sie Räume und ein Umfeld für Trauerfeiern, die einen würdevollen Rahmen bieten und gleichzeitig individuell auf die Situation und die Vorstellungen von Trauernden eingehen.

Gelände + Situation:
Der Friedhof liegt in der Ortsrandlage von Momart, an der Verbindungs-strasse nach Zell.Der bestehende Friedhof, samt den Grabstätten soll unberührt bleiben, einzig die vorhandene Aussegnungshalle wird wegen Baufälligkeit abgetragen. In süd-östlichem Bereich schließen sich Frei$ ächen an, die im Flächennutzungsplan für eine Neuausrichtung der Grabstättenanlage zur Verfügung stehen.Das Grundstück hat ein Gefälle von Nord-Osten mach Süd-Westen.Dies ist bei der Konzeptfindung und der Gestaltung besonders zu beachten.

Besondere Merkmale:
Bei der Planung sollten die Begriffe Geborgenheit, Würde und Offenheit, Ruhe, Licht und Material einen besonderen Stellenwert bekommen. Atmosphärisch ist daher bei der Raumkonzeption auf eine entsprechende Belichtung, Sichtbeziehung (Innen+Aussen / Trauernde + Verstorbene_r) und Materialwahl zu achten. Die Aussengestaltung nimmt bei dieser Aufgabe einen maßgeblichen Anteil ein. Bei Ihrem Konzept und der nachfolgenden Planung ist dies entsprechend zu berücksichtigen.

Kontakt:

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  • Email: fsr-a@jade-hs.de